Sonderfolge Gerrits Tagebuch (Vol. 48)

Im 48. Tagebuch gibt Gerrit wieder ein umfangreiches Update zum aktuellen Baufortschritt in Italien. Im Mittelpunkt steht hier die Landschaftsgestaltung, aber auch Colosseum und Vesuv sind unter Anderem ein Thema. Viel Spaß beim Anschauen!

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32 comments on “Sonderfolge Gerrits Tagebuch (Vol. 48)
  1. Johannes sagt:

    Habe das Video gerade gesehen und bin beeindruckt.

    Habe mir auch Gedanken über euer Vulkan Problem gemacht.
    Wie wäre es wenn ihr Wachs oder ähnliches verwendet?
    Müsste sich doch wie Lava verhalten nur das die Temperatur deutlich tiefer sind um In den flüssigen zustand zu gelangen.
    Wenn man die Temperatur richtig regelt sollte sie eigentlich schön zähflüssig bleiben.

    Die Wände der Rutsche müssten natürlich auch geheizt werden.
    Ich denke wenn man die Heizelemente dann noch so aufteilt, dass man unterschiedliche Temperaturen auf der abwärtsstreke hat, könnte man auch den Lavafluss gut steuern können.
    Alles noch mit einer schönen Steuerung versehen, die alles regelt und ich glaub es könnte richtig real aussehen ?

    • Mathias sagt:

      Hi Johannes,
      bei erwärmten Wachs liegt das Problem in der Hitze bzw. Erwärmung des Materials und der Rinne. Da unsere Belüftungsanlage über der Modelbaulandschaft frische Luft zuführt, damit der Gast bei unserer niedrigen Decke nicht die „kalte“ Luft in den Nacken bekommt, müssen wir viel mehr Hitze in die Rinne bringen, damit auch noch was am Wachs ankommt. Das wäre ein sehr schlechter Wirkungsgrad, weswegen ein Material, das befördert wird und nicht seinen Zustand verändern muss, um in Bewegung zu sein, besser ist.
      Allerdings ist jede Sand-Alternative, die auf Wasser basiert, wie Gele oder Schleim als auch Lebensmittel stark ungeeignet. Wasser und Lebensmittel schimmeln zum einen und zum anderen sammeln sie den gesamten Staub der Anlage auf. Was ein Reinigen des Materials, genauso wie den Sand, im Wochenabstand zur Folge hat. Zudem spielt man mit Lebensmitteln nicht. 😉

      Gruß Mathias

  2. Stefan sagt:

    Wenn das mit dem Sand nicht klappt, wie wäre es mit sowas wie Honig oder Zuckersaft. Lebensmittel sind da vielleicht bedenklich, aber ich dachte die Fliessgeschwindigkeit lässt sich gut über die Temperatur regeln.

  3. Marc van der Linden sagt:

    Super geht es voran mit dem Italienabschnitt! Wahnsinn wass ihr alles baut! Und dass mit dem Visuv schafft ihr auch, da bin ich mir ganz sicher!

  4. Arndt sagt:

    Super Detaillierungen, die Ihr da wieder zaubert! Sehr beeindruckend :o) Um das Anhaftungsproblem bei der Lava zu vermeiden, wie wäre es denn, wenn ihr die Rutsche mit Lotuseffekt-Farbe lackiert.

    • Mathias sagt:

      Hi Arndt,

      wir testen derzeit noch mit einem Lotusblüten-Effekt Lack für den Untergrund und mit alternativen Sand-Materialien. Der Lotuseffekt, wird denke ich nichts nützen, weil er auf hydrophoben Materialien beruht, die zwar Wasser außerordentlich gut abstoßen, aber kein Polydimethylsiloxan (das Polymer von Kinetic Sand) Wir sind aber noch nicht am Ende. 🙂

      Gruß Mathias

  5. Markus sagt:

    Hallo Gerrit,

    ich habe eben das Video von Italien gesehen, möchte mir auch später mal wenn ich wieder al in Hamburg bin die Sehenswürdigkeiten auch von hinten an sehen wo man nicht so hin kommt.
    Lg Markus

  6. Stefan C. sagt:

    Vesuv und Polymeranhaftungen

    Ein fröhliches Hallo aus dem Siegerland nach Hamburg.

    Wie ist denn folgende Idee: Wenn der Sand doch tagelang eine gute Lava abgibt und seine Fließeigenschaften nur deshalb einbüßt, weil sich Bestandteile lösen und am Untergrund anhaften – dann wäre es doch sinnvoll darüber nachzudenken, ob man die Beschichtung des Untergrundes nicht „abweisend“ beschichten könnte, damit sich eben keine Bestandteile irgendwo anhaften können.

    Was also gefordert ist, ist der Spagat (übrigens italienisch) zwischen Fließgeschwindigkeit des Sandes und der Reibung auf dem Untergrund, der ja eventuell durch eine abweisende Beschichtung „schneller“ wird.

    Dann wäre eben zu überlegen, inwieweit man den Sand verändern muß um ihn „langsamer“ zu machen.

    Vielleicht ist es die Summe von beidem?
    Beschichtung des Untergrundes und weniger „Fließmittel“ im Sand ? Und ganz interessant: Von was weniger vorhanden ist, kann auch weniger abhanden kommen und anhaften. Wie ein altes Sprichwort sagt: Weniger ist manchmal mehr.

    Ich freue mich jedenfalls schon heute über „Eure“ italienische Reise.

    Vielleicht ja ein Wink, auch den guten alten Goethe in Vesuvnähe unterzubringen, zumindest aber die nach ihm benannte Terme ?

    Mit besten Grüßen
    Stefan

    • Mathias sagt:

      Wie Gerrit und mein Team zusammen getestet haben und im Video ca. ab Minute 13:00 erwähnen, gibt es lediglich 2 Materialien, die die „Abnutzung“ verringern. Leider hat keines der Materialien die wunderhafte Eigenschaft, die Polymere im Sand zu lassen. Auch ein anderes Mischungsverhältnis von Sand und der Polymerbeschichtung wird nicht zum Erfolg führen, speziell nicht bei weniger Polymere. Denn das Ergebnis kennen wir, nachdem der Sand 40h gelaufen ist und sich die Polymere in der Rinne und nicht mehr Sand befinden. Der Kinetic Sand ist dann eben nicht mehr dieser Kinetic Sand mit seinen Eigenschaften, wie wir sie gerne benötigen.
      Zu der Rinnen Problematik erreichte uns ein Kommentar eines Chemikers per Mail:
      Eine kurze Internetrecherche hat ergeben, dass die Polymere vom Kinetik-Sand ein oder ein Gemisch aus Silikonöl(en) ist (sind). Diese sind in der Regel unpolar, sprich sie haben im allgemeinen wasserabweisende Eigenschaften. Wenn aber die Silikonöle auf der Rutsche nach einer Woche haften bleiben, ist die Oberfläche nicht „wasserähnlich“ genug. Also lassen sich die Ablagerungen evtl. mit einer hydrophileren, also „wässrigen“, Oberfläche vermeiden. Auf jeden Fall sind Kunststoffe bzw. die Lackschicht von beschichteten Holzplatten usw. oft selbst u.a auch mit wasserabweisenden Polymeren versehen (damit weniger Schmutz haften bleibt und man sie leicht säubern kann), was hier negativ ist, weil daran das wasserabweisende Silikonöl besser haftet.

      Gruß Mathias

  7. Wolfgang sagt:

    Mein Tip zum Vesuv:
    Wenn sich der Boden und die Seitenwände des Lavakanals in annähernd der gleichen Geschwindigkeit wie die Lava in Flussrichtung bewegen entsteht kaum Reibung, also auch kaum Ablagerungen. Läßt sich das Material in einer zusätzlichen Mischstation nicht wieder refreshen? Ansonsten TOP! Bis bald mal wieder.

    • Mathias sagt:

      Hi Wolfgang,

      das sich die Rinne des Vulkans mitbewegt ist nicht mal so abwegig, aber leider technisch ziemlich aufwendig, damit das System dann zwischen 8 und 16 Stunden am Tag laufen kann.
      Gruß Mathias

  8. Joachim sagt:

    Eure Lava ist perfekt.
    Was der Lava fehlt, ist die Wirkung der Schwerkraft beim Original, das fließen wegen hohen Gewichts und wenig Reibung.
    Vorschlag:
    kleine Schwingförderer, bzw. minimale Schwingungen, mit denen könnt Ihr dort, wo sie schneller, sanfter fließen soll, die Haftreibung überwinden. Kombiniert mit Vulkangegrolle fällt das nicht auf.
    In Euren Versuchen könnt Ihr dann kleinere Gefälle nehmen, das kommt trotzdem unten an.

    Gruß, Joachim

    • Joachim sagt:

      Nochwas, nach lesen der anderen Vorschläge:
      Nehmt mehr Material, weniger Steigung, sozusagen Fließkanäle.
      Die Lava, die anhaftet, ist perfekte Auskleidung.
      Reinigung der Lava ist ja sicher sowieso erforderlich, also schiebt man zu alte eben beim Reinigen herunter, wechselt.

    • Mathias sagt:

      Hi Joachim,

      Schwingförder sind super geeignet für Stück gut. Der Sand würde sicher auch durch die Vibration / Mikroschwingungen besser nach unten kommen. Aber die Lärmbelästigung, bzw. die Schwingungen, die dann auf die Stahlunterkonstruktion wirken, würden auch durch die Gäste bemerkt und / oder gehört werden. Und das würde dem Geräuschlevel nicht gut tun.
      Den Aufbau haben wir mit einer Art Virbationsmotor, der etwas eine halbe Hand groß war, schon gemacht und das war ein super schönes Brummen. 🙂

      Gruß Mathias

  9. Michael sagt:

    Hallo nach Hamburg. Habe neulich einen Artikel über eine Start up gelesen und im Internet mir mal den Artikel gesucht. Was bei Ketchup funktioniert könnte doch beu Euch auch klappen. Vielleicht mit Firma LiquideGiede in Verbindung setzen? Für Beide eine irre Werbung.
    http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=3&cad=rja&uact=8&ved=0CCwQFjACahUKEwj83PqimJLHAhUl_nIKHQ9BCGo&url=http%3A%2F%2Fwww.welt.de%2Fwirtschaft%2Farticle138900218%2FSo-kommt-der-Ketchup-immer-aus-der-Flasche.html&ei=mCLCVfywC6X8ywOPgqHQBg&usg=AFQjCNHNAtN0abWJi2MIcbytpPia2z-Z-w

  10. Gerhard sagt:

    Bin einfach nur beeindruckt was ihr wider ihn angriff genommen habt .
    Da ist sicher ein besuch in den nächsten Jahren mit unserer Gruppe pflicht.:)

  11. Wiki sagt:

    Hallo Gerrit,

    bei ca. 3min20 er- klärst Du den bau- rechtlichen Brandab- schnitt: dicke F90-
    Scheibe!!! …….und unten ein Loch für die Gleistrasse? Das macht keinen Sinn wg. Überschlag von Feuer+ Brandrauch! L.G. Wiki

    • Mathias sagt:

      Hi Wiki,

      im Bogen des Tunnels ist eine Chemikalie eingearbeitet. Wird diese durch einen Brand erhitzt quillt diese so sehr auf, dass der Tunnel wie von selbst verschlossen wird und der Brandschutz gewährleistet ist.

      Gruß Mathias

      • Carsten Sommer sagt:

        Hallo zusammen,
        ich verfolge Euer Problem mit dem Sand erst seit Kurzem. Deshalb die Frage: Gibt es auch einen Plan B?
        Ich könnte mir einen mit pulsierenden LEDs animierten Lavastrom vorstellen. Seefolie, darunter rote durchscheinende Folie, darunter rote und gelbe LEDs die pulsieren.
        Wie sieht es mit Soundeffekten aus?
        Unter Druck austretende Dampfwolken aus dem Krater sollten auch dazugehören.
        Als Beispiel: https://www.youtube.com/watch?v=Uk9tGX-8FrY

        • Mathias sagt:

          Hi Carsten,
          ein Plan B, bei dem wir mit LEDs und einer tollen Oberflächengestaltung und eventuellen Bewegungen dieser Oberfläche werden wir wohl im nächsten Gerrits Tagebuch zeigen können. Denn Deine Idee sitzt auch schon in unseren Köpfen und ist entsprechend super. 😉
          Das Thema Rauch wird auch noch eine Herausforderung. Denn es muss unbedingt rauchen, allerdings nur so viel, dass der Brandschutz nicht beim Vulkan-Ausbruch eine Evakuierung hervorruft. 😀

          Gruß Mathias

  12. Claus Redmann sagt:

    Liebes MiWULa -Team,
    Nach Gerrits Problem mit dem Polymer-Sand kam mir die Idee den Sand wegen der Abnutzung der Polymere mit einer Sprühanlage des Stoffes an der Fördermischschnecke zu installieren um eine gleichmäßige Konsistenz zu bekommen . Den Schmutzfilm könnte man vielleicht im vorherein mit Silikonspray bearbeiten und bei jeder Wartung erneuern .
    Viele Grüße aus dem Rheinland Claus

    • Mathias sagt:

      Hi Claus,
      der Selbstversuch den Kinetic Sand im Haus mit Silikonöl aufzufrischen schlug leider fehl. Der Sand wird scheinbar in einem speziellen Herstellungsverfahren mit den Polymeren versehen. Auch normalen Sand, bzw. schwarzen Sand mit Silkonöl zu einer Art Kinetic Sand selbst herzustellen hat nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Und der Hersteller wird uns bestimmt nicht sein Rezept oder gar Herstellungsverfahren verraten. 🙂

      Gruß Mathias

  13. Ursula Broich-Tophofen sagt:

    Mein Vorschlag:
    Den „Sand“ in Lavawellen auf ein elastisches Endlosband aufbringen. Dieses läuft über 2 Rollen und eine ungleichmäßig geriffelte Unterlage..
    Läßt sich auch von unten zum Glühen(Licht) bringen.
    Alternative zur Riffellösung: kleine bewegliche Stempel von unten vermitteln den Eindruck von Zufälligkeit in der Oberflächenstruktur des Sandes. Dann muss der Sand nicht mehr wirklich „fließen“. Viel Spaß beim Tüfteln!!!

    • Mathias sagt:

      Hi Ursula,
      ein Gummiband, auf dem die Lava den Berg hinunter läuft ist auch eine tolle Idee. Hier müssten wir lediglich schauen, dass die „Lava“ auf dem Laufband zum Rand des Bandes an den Berg „angeschlossen“ wird. Unser Ziel würde so aussehen, dass man nicht erkennt, dass es ein Laufband ist. 🙂 Klingt nach einer weiteren Herausforderung.
      Nichts desto trotz versuchen wir erstmal noch eine Lösung mit dem Sand, der einfach Klasse aussieht.

      Gruß Mathias

  14. Daniel Jenzer sagt:

    Einfach toll wie Ihr Ausdauer habt und nicht aufgebt!!!

    Mit Materialideen kann ich leider nicht dienen, aber vielleicht wäre eine zweigeteilte Förderung auch ein Ansatz: Grosse Distanz Förderband, Schlussdistanz Schnecken. Warum Schnecken in Mehrzahl: Kleinere, modulartige Einheiten die einfacher auszutauschen (auch im laufenden Betrieb), anzutreiben und zu warten sind.

    Viel Glück!
    Daniel

    • Mathias sagt:

      Hi Daniel,
      die Idee ist gut, leider ist unser Platz Angebot im Deckenbereich, also genau da, wo der Sand raus kommen soll, nicht groß. Die aktuelle Förderschnecke ist Optisch, wie Gerrit im Video sagte, die beste Variante für die „heraustretende Lava“. Nur leider haben wir für eine Kombination noch keine Idee, wo die Gesamte Technik hin kommt. Auch ein kurzes Stück Schnecke will angetrieben werden.

      Gruß Mathias

  15. Carsten Sommer sagt:

    Wieder Hallo 🙂
    Freut mich sehr, dass Ihr die Idee mit dem LED animierten Lavastrom schon am Umsetzen seid 🙂 Und sogar bewegt, bin sehr gespannt.
    Ich möchte Euch die Idee mit dem Kinetic Sand nicht kaputt reden, aber der Vorteil der LED-Variante ist der minimale Verschleiß weil keine Bewegung (Eure Bewegung der Oberfläche kenne ich noch nicht). Der Verschleiß äußert sich hier nur durch Stromverbrauch und Wärmeentwicklung. LEDs halten sehr lange und wenn mal eine schlapp macht ist das im Lavastrom auch nicht sofort tragisch, denn dort gibt es real auch oft dunkle Stellen von schon abgekühltem Material, was entweder am ausgeworfenen Material selbst liegt, oder der zurückgelegten Entfernung vom Austrittsort.
    Der LED-Lavastrom ist auch in der Nachtphase ein super unheimlicher Anblick!
    Der Kinetic Sand müsste in dieser Zeit künstlich angeleuchtet werden (z. B. ein Hubschrauber mit Suchscheinwerfer und Fersehteam an Bord 😉 ).
    Bei der Sandvariante lässt sich der Verschleiß auch durch weniger Bewegung reduzieren. So wie ich es verstehe soll der Lavastrom im Dauerbetrieb laufen. Schon mal darüber nachgedacht, es nur als Knopfdruck-Aktion oder per Zufallsschaltung in der Tagesphase für 10-20 Minuten laufen zu lassen?
    Ein Lavastrom versiegt auch in der Natur immer wieder und wird durch einen neuen Ausbruch des Kraters wieder angestoßen. Hier kommt das Thema Rauch wieder ins Spiel. Dem „Sandausbruch“ sollte ein großer Rauchausbruch 2-3 Minuten vorher vorausgehen, denn das Gas ist es, was die Lava aus der Magmakammer hoch fördert.
    Wegen dem Thema Brandschutz und Rauch, sowie der Funktion ihres rauchendes Kraters könnt ihr ja mal im Vulkanmuseum in Faun nachfragen wie die es gemacht haben. (YouTube-Link 1. Nachricht) Oder kommt jemand von Euch zufällig im Urlaub an der Eifel vorbei? 😉
    Ich könnte mir ein Blecheinfassung (mit Wolken-Bemalung) von etwa 20 cm Höhe an der Decke vorstellen, die den Rauch in einem begrenzten Bereich im Zaum hält und durch eine Absauganlage in der Decke entfernt. Kleine Dauer-Raucher an Seitenausbrüchen dürften beim Thema Brandschutz kein Problem sein, hoffe ich.
    Viel Spaß mit den Anregungen 🙂

    • Mathias sagt:

      Moin Carsten,
      von der Beleuchtung des Sandes im Vergleich zu einer Selbstleuchtenden Fläche sind es natürlich genau die Vorzüge, die Du nennst. Und Du redest uns den Sand schon nicht kaputt. 😉
      Der Dauertest dient zum Hochrechnen. Wenn wir daraus eine Zeit ermittelt haben, kann man Reparatur, Reinigung und Abnutzung ein bisschen besser einschätzen. Dass wir nach dem Dauertest entsprechend auf Zufallschaltung oder Knopfdruck gehen hängt davon ab, wie unsere Vermutung der wartenden Gäste am Vulkan sind. Gibt sicher viele, die das Spektakel ansehen wollen und wir wollen natürlich allen Gästen das gleiche präsentieren, ohne dass ein zu großer Stau im Gang entsteht.

      Beim Brandschutz haben wir in der Speicherstadt das Problem der niedrigen Decken. Unsere Luftzirkulation ist nicht so schön, um damit super viel mit Rauch spielen zu können. Sicherlich können wir die Kombinationsmelder (Rauch und Feuer) über dem Vulkan abschalten. Allerdings ist genau unterm Berg auch ein Wendel / Schattenbahnhof und wenn es tatsächlich zu einer Rauchentwicklung oder einen Schmorbrand durch einen Zug kommt, werden wir das dort nicht mitbekommen, weil wir diese Erkennung für den Show-Zweck verhindern.
      Auch für eine zusätzliche Absaugung haben wir nicht die Deckenhöhe, ohne dass es die Sicht des Gastes verschlechtert.
      Eine Lösung werden wir finden, aber auch nur durch die Herausforderung unserer Gegebenheiten. 🙂

      Gruß Mathias

  16. Carsten Sommer sagt:

    Ich möchte hier nochmal die Idee von Ursula mit dem Endlosband und Mathias Einwand aufgreifen.
    Lava kann in tiefen Rinnen und sogar unterirdisch in Höhlengängen abfließen. Wer schon mal auf der Insel Lanzarote war und diese Highlights besucht hat war sicher beeindruckt.
    Dementsprechend kann man im Modell diese Höhlen und Rinnen umsetzen. Ein Lavastrom der unvermutet auf halber Höhe des Berges aus einer Höhle austritt, eine gewisse Stecke in einer Rinne zu sehen ist und dann wieder in einer Höhle verschwindet.
    Das Fliesband ist unter der Rinne breiter und erst dahinter im unsichtbaren Bereich mit Führungsschienen für den Sand versehen. Bleibt noch der Übergang zwischen Rinne und Fließband von 5-10 mm. Die untere Kante der Rinne kann unregelmäßig sein, weil die Hitze des Lavastromes immer wieder Material abschmilzt. Zu beiden Seiten der Rinne sowie am Höhlenausgang und Eingang würde ich ein dunkelrotes pulsierendes Glühen einbauen, was die noch heißere Lava im Inneren des Stromes symbolisiert.
    Nachteil ist die gerade Strecke des Fliesbandes, weshalb die Nachbildung in einem steileren Bereich des Berges eingebaut werden sollte. Je steiler um so gerader der Weg 😉
    Als Detailausschmückung kann man im mittleren Bereich der Rinne eine erkaltete „Brücke“, oder kleinen Tunnelabschnitt über den Lavastrom bauen, die aussehen als würden sie an den unteren Rändern wieder abgeschmolzen, mit längeren Gesteinsfäden nach unten. Das verdeutlicht nochmal visuell die große Hitze der Lava.

  17. Peter sagt:

    Es ist für mich als Leien immer wider erstaunlich wie Ihr mit Problemen kämpft, und auch bei Hartnäckigen aufgaben nicht aufgebt. Macht weiter so.

  18. Lenherr Ruth + Herbert sagt:

    Wir sind von Euch und Eurem Team und der weltbesten Anlage „angefressen“ und werden diese sobald wir wieder Urlaub in der Schweiz und Europa machen besuchen. Macht bitte weiter so. Würde uns freuen Eure Berichte wieder regelmässiger zu bekommen. Viele Grüsse aus Chiang Rai Thailand

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